Hochob

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Eindrucksvolle Mäuler der Monsterschlagen

Hochob bedeutet in der Sprache der Maya “Ort wo die Maiskolben gelagert werden”. Es ist eine archäologische Region, in der sich der Puuc- und der Chenes-Stil wunderbar bewundern lassen. Auch wenn es keine perfekt definierte zeitliche Aufteilung der Ereignisse gibt, ist es möglich zu sagen, dass der Ort bis in die späte Klassik, bis ins Jahr 800 n.Chr. bewohnt wurde.

Die ersten Nachrichten über die Existenz dieser archäologischen Fundstätte wurden vom Forscher und Entdecker Teobert Maler verzeichnet, der den Ort 1887 besuchte und einige Fotos in der Zeitschrift Globus von 1895 veröffentlichte.

Der Ort wurde auf einem natürlichen Hügel von etwa 30 Metern Höhe errichtet. Der obere Teil des Hügels wurde abgetragen, um die Ebene als Fundament für das einzige Gebäude des Ortes zu nehmen. Seine Abmessungen sind 200 auf 50 Meter.

Die Fassaden der Gebäude, die offene Schlangenmäuler symbolisieren, sind ein Beispiel für den Chenes-Stil. Aus kleinen und große Blöcken, die perfekt aufeinander geschlichtet sind, wurden emotive Maskaronen des Gottes Itzamná dargestellt. Die bedrohlichen offene Mäuler verzierten den Eingang des Gebäudes, welches bestimmt einen Tempel, Räume und die Schlafgemächer der Priester enthielten.

Auf der kleinen Kultstätte (Plaza ceremonial), die rechteckig angelegt war, befinden sich vier Gebäude, unter denen der Hauptpalast mit einer Maskaronen-Fassade, der durch die angebauten Gemächer und der größten Höhe im Zentrum, sowie durch reichhaltige Dekoration an der Fassade hervorsticht.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr
Eintrittspreise
35 pesos
Anreise

Von Campeche aus fährt man 87 Kilometer auf der Bundesstraße 261 Richtung Hopelchén. Von dort aus sind es noch 40 Kilometer nach Dzibalchén biegt man in die Abzweigung nach Chencoh ein. Man nehme den Schotterweg und folge ihm für 14 weitere Kilometer.

Galerie

Karte und adresse

mapa
Kilometer 14 von der Weggabelung der Landstraße zwischen Dzibalchen nach Pich.