Palenque

Wo der Überfluss der archäologischen Reste uns die Weltanschauung der Maya entdecken lassen

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Auf der Landstraße von Palenque zur archäologischen Fundstätte befindet sich nach 6,5 Kilometern eine Abzweigung. Gemeinde von Palenque. Chiapas

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Montag bis Sonntag von 8:00 bis 16:00 Uhr

Eintrittspreise

57 Pesos. Nach 17 Uhr erhöht sich der Eintrittspreis auf 191 Pesos.

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Wenn man Palenque überfliegt, sieht man nur eine verlassene Stadt, eine Stadt die so wirkt, als wäre sie nie bewohnt gewesen. Man würde riesige Pyramiden und Plätze sehen, die der Wald seit tausend Jahren verschlungen hat. Die gleichförmigen Baumkronen säumen die Pyramiden, die mit Moos überzogen sind.

Der wirkliche alte Name von Palenque ist "Lakamha´“, was "Ort der großen Gewässer bedeutet“. In Wirklichkeit hat der Ort seinen Namen allerdings von der Nachbargemeinde, die Ende des 16. Jahrhunderts gegründet wurde, entliehen: anto Domingo de Palenque. Die Bedeutung des Lexems Palenque ist "Pfahlzaun“ oder "Panier“, was sich auf ein Rondel bezieht, das den Ort schützt.

Palenque, das seit 1987 Weltkulturerbe ist, war die wichtigste Stadt des westlichen Flachlandes in der Epoche der späten Klassik und erlebte ihre Blütezeit zwischen 600 und 800 n.Chr.

Zu Beginn des zehnten Jahrhunderts verfiel die Stadt zunehmens und wurde vom Regenwlad verschlungen, bis José Antonio Calderón 1784 die ersten offiziellen Ausgrabungen an diesem Ort ausführte. Ein Jahr später begann Antonio Bernasconi damit, detallierte Studien der Gebäude vorzunehmen.

Palenque war mit Tikal und Calakmul gemeinsam eine der mächtigsten Städte der Klassik der Maya und Sitz der nobelsten Dynastien, denen auch Pakal angehörte.

Der gut erhaltene Zustand von archäologischen, architektonischen und piktoristischen Funden, sowie die geschriebenen Texte, haben Palenque zu dem besonderen Ort gemacht, an dem Archäologen die Linien der Maya-Inschriften und die Darstellungen ihrer Weltanschauung erforschen.

Auch bezüglich der Monumente ist diese Stadt ein Meilenstein der Mayakultur. Sowohl wegen der Qualität der Architektur, als auch wegen der Originalität seiner Gebäude. Die gut erhaltenen, nach oben hin geneigten Gebäude, und die mit Reliefs verzierten Stucktafeln, sind für Palenque charakterisierend. Palenque war eine der wichtigsten Mayastädte der Klassik und ist es auch heute noch. Sie ist für ihre Architektur, die Skulpturen und die zahlreichen Hieroglyphen, die über den Ort und seine lange und erfolgreiche Geschichte berichten, bekannt.

Die Grabpyramide der Inschriften (Templo de las Inscripciones), die sich dem Großen Palast gegenüber erhebt und der obere Teil einer Stufenpyramide ist, hat fünf Eingänge, eine sehr seltene Begebenheit in der Maya-Architktur. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Begräbnis-Tempel voller Inschriften zu Ehren des Namens des Begrabenen, mit einer durchbohrten Grabsteinplatte im Inneren, die zu einer Treppe hindeutet und diese wiederum zu einer Begräbniskammer führt, die sich tief im Gebäudeinneren befindet. Im Inneren der Leichenkammer, die sieben Meter hoch ist, ist eine vielfältige dekorative Ausstattung und ein großer Sarkophag, der reichlich bearbeitet ist, zu finden. Hier befinden sich die sterblichen Überreste von Pakal II oder K’inich Janahb’ Pakal II (Erleuchtetes Schild), der in den Jahren 603 bis 683 n.Chr. hier lebte, und 67 Jahre regierte.

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Der Palast, der sich gegenüber dem Templo de las Inscripciones (Grabpyramide der Inschriften)befindet, ist mehr als nur ein Gebäude. Es ist ein gewaltiger Komplex aus miteinander verbundener Gebäuden, die über vierhundert Jahre hinweg geplant, auf einer künstlichen Trasse gebaut, renoviert und modifiziert wurden. Er ist eine der schönsten und komplexesten Strukturen der Welt der Maya, alleine wegen der Vielfalt von Elementen, aus denen sie sich zusammensetzt: Gänge, Stufenpyramiden, Höfe, Platten mit Hieroglyphen und weiteren Skulpturen, wie dem Oval in dem die Thronbesteigung von Pakal neben seiner Mutter Zac Kuk zu sehen ist.

Neben der Grabpyramide der Inschriften erhebt sich der Tempel des Totenkopfes und der Tempel der roten Königin, die auf einer breiten Plattform versetzt stehen. Die beiden Gebäude tragen auf ihren Spitzen Überreste von Tempeln, die als Grabkammern von bedeutenden Persönlichkeiten der Dynastie des Ortes dienten.

Die Gruppe der Kreuze (Grupo de las Cruces), setzt sich aus dem Tempel des Kreuzes, der Sonne und des Blattkreuzes zusammen. Drei Stufenpyramiden, die mit Tempeln abgeschlossen sind und verschiedenen Krönungen nach dem Tod von Pakal dem Großen, dem Herrn von Chan Bahlum II, gedenken, und den neuen Herrn darstellen, wie er vom vorigen das Amt übertragen bekommt. Der Sonnentempel (Templo del Sol) zeichnet sich durch den vier Meter hohen Dachkamm und der Tafel, die den Sonnengott darstellt, aus. Der Tempel des Kreuzes (Templo de la Cruz) ist der höchste der Anlage. Der Eingang wird von zwei bearbeiteten Grabsteinen geflankt, die zwei besonders geschmückte Männer darstellen: der erste ist vermutlich der Herrscher Jaguar Serpiente (Jaguar Schlange), und der zweite eine Gottheit aus der Unterwelt. Auf dem Rücken eines kleinen Hügels wurde der Tempel des Blattkreuzes (Templo de la Cruz Foliada) errichtet, dessen vorderseitige Fassade und der Dachkamm vollkommen eingestürzt sind.

Verlässt man den Platz Richtung Norden, stösst man auf die Nordgruppe. Sie setzt sich aus fünf Gebäuden zusammen, die auf einem gemeinsamen Sockel stehen. Im Westen steht der Tempel des Grafen (Templo del Conde), der auf einem Sockel aus fünf Körpern steht. Hier wurden mehrere Gräber mit Opfergaben entdeckt, die weitgehend vollständig sind. Eine der jüngsten Funde ist der Tempel XIX, in dem ein Thron mit zwei bearbeiteten Tafeln vorzufinden ist.

Man sollte sich einen Besuch des ortseigenen Museums, das nach dem berühmten Archäologen Alberto Ruz Lhuillier benannt ist, nicht entgehen lassen. Er hat das Grab Pakal II entdeckt. Hier können Grabsteine, Stuck- und Keramikfiguren, Räucherwerkhalter, sowie Schmuck aus Obsidian, Jade und Muscheln bestaunt werden. Alle Ausstellungsstücke stammen aus der archäologischen Stätte von Palenque.

Ratschläge...

Kleidung

Tragen Sie bequemes Schuhwerk (vorzugsweise Sportschuhe), lange Hosen (vorzugsweise aus Baumwolle), langärmeliges Hemd, Kopftuch oder Hut. Denken Sie daran, dass sie sich im Regenwald befinden und führen Sie Mückenspray mit sich.

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Denken Sie daran, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, den Ort zu respektieren, ihn sauber zu halten, und in dem Zustand zu hinterlassen, in dem Sie ihn gerne vorfinden würden.

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Palenque befindet sich im Norden des Bundeslandes, in der Region der Regenwälder. Man gelangt dahin...

Palenque befindet sich im Norden des Bundeslandes, in der Region der Regenwälder. Man gelangt dahin über die Landstraßen 190 und 199 in etwa 6 Stunden von Tuxtla Gutiérrez, der Hauptstadt des Bundesstaates.
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