Pomoná

Der wichtigste dem Gott Kin gewidmeten Tempel in der Ebene des Usumacinta

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Pomoná befindet sich am westlichen Ende der Gemeinde Tenosique. Tabasco.

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Die Stätte wurde 1959 zufällig von einer Bauerngruppe, die die Gegend nach fruchtbarem Land untersuchte, gefunden. Die archäologische Stätte von Pomoná befindet sich im Osten von Tabasco, 250 Kilometer von Villahermosa und 40 Kilometer von Tenosique de Pino Suaáez entfernt.

Der Ort wurde auf diversen Hügeln errichtet, die als Trennungspunkte dienten, um zwei geographisch sehr unterschiedliche Gebiete voneinander abzugrenzen. Beide wurden vom Fluss Usumacinta gekennzeichnet. Diese so genannte Usumacinta-Gegend schloss das Gebiet im Bundestaat Tabasco und sein Flachland, wo der Fluss gen Golf von Mexiko fließt, die Maya-Städte Moral Reforma, Santa Elena und San Claudio, und im Staat Chiapas, einer landschaftlich viel raueren, von Tälern und Hügeln gekennzeichneten Gegend, zwischen vielen weiteren Städten Palenque, Bonampak,Yaxchilan , und Piedras Negras, mit ein.

Die Region erlebte laut Studien, die 1986 und 1988 durchgeführt wurden, und der Stadt ihre wichtige Stellung im Jahr 692 n.Chr. bestätigte, ihre Blütezeit in der späten Klassik (600 bis 900 n.Chr.). Einer der Hieroglyphentexte deutet darauf hin, dass Pomoná mit Palenque verbündet war und im Jahr 790 n.Chr. in einer Schlacht von der Stadt Piedras Negras in Guatemala besiegt wurde.

Auf der anderen Seite hat die Bodenqualität die landwirtschaftliche Nutzung sehr vereinfacht. Es konnte mehrfach belegt werden, dass die Maya in dieser Gegend fortschrittliche Techniken in der Landwirtschaft nutzte, wie beispielsweise Terrassen und angehobene Felder.

Pomoná wird von den Archäologen als "vielfältig“ eingestuft. Von Hügel zu Hügel, auf denen sich die Monumentalbauten befinden, waren erstaunliche Entfernungen mit sehr geringer baulicher Dichte gelegen. Die archäologische Fundstätte setzte sich aus sechs architektonisch wichtigen Komplexen zusammen. Gemeinsam mit einigen Wohnbereichen erstreckt sich die bebaute Fläche auf 175 Hektar entlang des Baches Pomoná, was einen kleinen Zufluss des Flusses Usumacinta darstellt.

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Von den sechs architektonischen Komplexen wurde nur einer erforscht und konsolidiert. Es ist der im Norden gelegene Conjunto I (Komplex I), der sich aus 13 Gebäuden zusammensetzt, die einen rechteckigen Platz von drei Seiten einschließen.

In der Mitte dieses Platzes steht ein flacher Altar, zu dem man über vier Treppen mit Alfarden gelangt. Es gibt eine pro Fassade: ihr erster Körper hat die Form einer Überdachung, während die zweite mit einer Tafel, die mit zahlreichen Gesimsen versehen ist, ausgeschmückt wurde.

Der Hauptplatz umfasst die Tempel V, VI und VII, die alle nach dem selben Schema errichtet wurden: ein Sockel mit Treppen, die mit einem Tempel gekrönt wurden, auf dem eine Krypta thronte.

Im Nordteil besticht der Tempel I, eine Pyramide, die sieben Stufenkörper vereint und den Besucher, der sie erklimmt, mit einer wundervollen Aussicht belohnt.

Nichtsdestotrotz ist das interessanteste Gebäude von Pomoná der sogenannte Tempel IV, der auf einem mit Stufen versehenen Sockel steht und dessen oberer Teil des Tempels durch seine Alfarden auffällt, die aus vier Tafeln gearbeitet sind, die den Sonnengott Kin darstellen. Außerdem hat man im oberen Teil die Anfänge der Mauern entdeckt, die einen Tempel bildeten, zwei Bögen und drei Eingangsschneisen durch eine Maya- Wölbung oder einen Kragbogen. Im Inneren sind auch Tafeln mit Skulpturen zu fiinden, die reichlich beschmückte Personen darstellen, die Hieroglyphen als Inschriften tragen.

Das Museum des Ortes ist klein aber gut organisiert. Außer den Objekten, die während der Ausgrabungen sicher gestellt wurden, gibt es eine Sammlung von archäologischen Funden der ganzen Region. Die Sammlung umfasst 120 archäologische Fundstücke, von denen besonders die Stelen, die Tafeln und die Museologie über das Alltagsleben der Maya hervorstechen. Besonders zu erwähnen sind die Basenreliefs in Kalkstein der „Steintafel des Schreibers“, eine Stele und eine Büste des jeweiligen nicht identifizierten Würdenträgers, ein Maskarone des Sonnen-Jaguar-Gottes der Unterwelt, die Figur eines alten Mannem mit Bart und Mütze, und weitere Objekte, wie zum Beispiel einige Messer aus Feuerstein.

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Kleidung

Tragen Sie bequeme Schuhe (vorzugsweise Sportschuhe), mit denen Sie sicher treten können, um auch alle Teile des Fundstätten besichtigen zu können.

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Denken Sie daran, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, den Ort zu respektieren und somit sauber zu halten, und in dem Zustand zu hinterlassen, in dem Sie ihn gerne vorfinden würden.

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Die archäologische Ausgrabungsstätte liegt 249 Kilometer von Villahermosa entfernt. Über die Landst...

Die archäologische Ausgrabungsstätte liegt 249 Kilometer von Villahermosa entfernt. Über die Landstraße 186 Villahermosa-Escárcega sind es 20 Kilometer nach Playas de Catazajá. Von der Landstraße aus fährt man rechts auf die staatliche Landstraße die durch Emiliano Zapata geht und ihren Weg nach Tenosique vorsetzt. Nach etwa 45 Kilometern kommt eine Weggabelung die einen direkt zur Ausgrabungsstätte führt.
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