Aké

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Spuren des bedeutendsten Pflasterstraßennetzes der Welt der Maya

Aké bedeutet in der Sprache der Maya von Yucatán “Ort der Lianen”, eine Kletterpflanze, die in der Region häufig ist.

Der Ort wurde seit der späten Frühklassik bis 1450 n.Chr. dicht besiedelt. Der Höhepunkt der Siedlung ist in der späten Klassik (800 bis 1000 n.Chr.) anzusetzen, und man nimmt an, dass der Ort in dieser Zeit einer der wichtigsten im Norden Yucatáns war.

Das wichtigste Merkmal dieser Fundstätte ist das Pflasterstraßensystem (Sacbeoob), welches andere Orte der Region mit dieser verbindet. Man kann ein Stück Pflasterstraße (Sacbé) zu sehen bekommen, die diese Stadt zu der 40 Kilometer weit gelegenen Stadt Izamal führt. Diese Sacbé wurde von den Maya als Teil eines Straßensystems angelegt, das die wichtigsten Städte der Halbinsel von Yucatán über weite Entfernungen miteinander verbindet: von den Orten im Landesinneren der Halbinsel bis zu den wichtigsten Häfen oder Salzproduktionsstätten.

Diese Siedlung war äußerst großräumig angelegt. Der Hauptplatz umfasste beispielsweise 20 000 Quadratmeter. Darüber hinaus sind viele Monumente und ein Wohngebiet vorzufinden. Die Bauwerke sind aus großen Blöcken bearbeitetem Stein errichtet, was für den Stil der Izamaleños typisch ist. Es sind auch Strukturen mit abgerundeten Ecken vorzufinden, flache Treppen die aus grobem Werkstein gearbeitet sind und herausstehenden Wölbungen. Im Gebäude 2 sind auch Beispiele für den Architekturstil der Puuc zu finden.

Das Gebäude der Pfeiler (El Edificio de las Pilastras) genannte Werk umfasst 35 Pfeilern, die sich aus 1,2 Meter großen Steintrommeln zusammensetzen. Sie stehen auf einer Fläche, die durch eine gewaltige Treppe zugänglich ist.

Aké ist von zwei konzentrischen Mauern umschlossen. Eine ist rechteckig und umgibt den Ortskern, dessen Fläche etwa 4 Quadratkilometer ausmacht. Die andere umgibt den restlichen Teil dessen, was früher einmal die Stadt gewesen ist.

Öffnungszeiten
Von Montag bis Sonntag 8:00 bis 17:00 Uhr
Eintrittspreise
35 pesos
Anreise

In Merida verlässt man die Stadt südöstlich in Richtung der Gemeinde Tixkokob auf der Landstraße 65. Nach 15 Kilometern durchfährt man die Gemeinde Tixpehual und setzt die Reise weiter nordöstlich Richtung Tixkokob fort. Nach drei Kilometern erreicht man die Gemeinde Tixkokob, in der sich die Ausgrabungsstätte Aké befindet.

Galerie

Karte und adresse

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Aké befindet sich in die Gemeinde Tixkokob, 40 Kilometer östlich von Mérida.