Cobá

Eine der größten Maya-Metropolen

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Im östlichen Teil des Ortes Cobá. Gemeinde Tulum. Quintana Roo.

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Wenn man als Reisender die Sitze der Pyramide Nohoch Mul besteigt, die mit ihren 42 Meter Höhe über die Baumkronen des Dschungels hinaus ragt, kann einen ein heftiger Regenschauer überraschen, der so heftig sein kann, dass man die Orientierung verliert. Hier kann man die antike Mayastadt Cobá bestaunen, die von fünf Seen umgeben ist und in ihrer Blütezeit 50 000 Einwohner hatte.

Der Name lässt sich als „Wasser mit Moos“ oder „Feuchtigkeit des Wassers“ übersetzen, wenngleich andere Schriftsteller auch die Übersetzung „aufgewühltes Wasser“ vorschlagen, da sich in nächster Nähe einige kleine Seen befinden, dessen Wasser recht trüb ist. Weitere Forscher der antiken Maya-Sprache übersetzen den Ortsnamen mit „Wasser der Ortalis“, „Taschenrattenzahn“ oder „Wasser im Überfluss“

Die archäologische Maya-Fundstätte von Cobá befindet sich etwa 90 Kilometer von Chichen Itzá und etwa 40 Kilometer nordwestlich von Tulum. Sie dehnt sich auf eine Fläche von etwa 70 Quadratkilometern aus. Hier findet man 45 Wege (Sacbé), die die diversen Gebäude der Anlage und andere kleine Gemeinden, welche bestimmt von Cobá abhängig waren, miteinander verbinden.

Cobá blühte in der Klassik auf, als es über eine große Region herrschte. Zwischen 200 und 800 n.Chr. war Cobá eine der großen Metropolen der Welt der Maya, bis sein großer Rivale Chichén Itzá seine Herrschaft ausdehnte.

Die ersten Aufzeichnungen über die archäologische Stätte wurden von den berühmten Reisenden John Lloyd Stephens und Frederick Catherwood gemacht. Teobert Maler fotografierte Cobá erstmals im Jahr 1881.

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Großteils wurde die Stadt im architektonischen Monumentalstil Peténs errichtet, welche der Klassik, sowie dem Stil der Ostküste, der der Epoche der Postklassik auf der Halbinsel Yucatán zuzuordnen ist

Während sich die Siedlung aus mehr als 6500 Strukturen zusammensetzt, ist hiervon nur ein geringer Teil freigelegt. Man kann drei große Gebäudegruppen besichtigen. Neben dem Eingang zur Fundstätte, sticht eine Pyramide mit dem Namen “La Iglesia” (die Kirche) hervor. Sie war für die Ortsansässigen ein Heiligtum. Dieses Gebäude, das der Spätklassik zuzuordnen ist, hat eine Höhe von 25 Metern.

Der Weg sacbé 9, welcher der breiteste des Ortes ist, führt zur religiösen Macanxoc-Gruppe, wo man eine Ansammlung von 8 gemeißelten Stelen, Altären und Heiligtümern vorfindet.

Eine weitere wichtige Gruppe befindet sich fast 2 Kilometer nördlich, wo sich eines der höchsten Gebäude der Mayaregion befindet: dem sogenannten Nohoch Mul, welches fast 240 Meter emporragt, und somit die yucatekische Landschaft krönt. Die Spitze dieses Gebäudes zu erklimmen, hinterlässt bei seinen Besuchern unvergessliche Eindrücke des Dschungels.

Südwestlich von Nohoch Mul befindet sich die Gruppe der Gemälde (Grupo de las Pinturas), ein Gebäudekomplex, welcher in der späten Postklassik errichtet wurde. Der Name ist den Fragmenten von Wandgemälden geschuldet, die sich im Inneren des kleinen Haupttempels der Gruppe befindet. Dieser ist trotz seiner geringen Ausmaße durchaus relevant, weil es sich hierbei um einen der spätesten Konstruktionen von Cobá handelt. Er wurde aus Werkstein und mit Baumaterialien von wesentlich älteren Gebäuden errichtet.

Zweifelsohne sticht Cobá durch sein ausgezeichnetes Netzwerk von Wegen hervor. Zwischen 200 und 600 n.Chr. wurden folgende Infrastruktureinrichtungen umgesetzt: die räumliche Organisation der Landwirtschaft, der Bau von Bewässerungsanlagen, sowie das Errichten von Straßen, um die Mobilität innerhalb des Terrains und den Anschluss an die umliegende Region zu verbessern. Diese Infrastrukturmaßnahmen haben möglicherweise auch die Schaffung von strategisch für die Kontrolle wichtigen Häfen, wie der von Xel Ha, mit inbegriffen.

Von Cobá ging einer der wichtigsten Sacbé aus: er erreichte nach 100 Kilometern Yaxuná, unweit von Chichén Itzá. Diese weißen Wege waren mit Stuck besetzt, und waren somit keine einfachen Straßen, sondern befanden sie sich auf bis zu 20 Metern breiten und 6 Meter hohen Mauern. Diese 35 Wege, die in dieser Region entdeckt wurden, ermöglichten die enge Kontaktpflege zwischen Cobá und anderen großen Städten in Guatemala, dem Süden von Campeche und Quintana Roo wie zum Beispiel Tikal, Dzibanché, Kuhunlich, Muyil, Oxtankah, Tankah, Xel-Há oder Calakmul und sogar bis zum Zentrum von Mexiko und somit der großen Metropole Teotihuacán, wie einer Platform der Gruppe der Gemälde, die Anfang 1999 entdeckt wurde bestätigt.

Nach dem 7. Jahrhundert führten der Aufschwung der Puuc-Städte auf Yucatán, sowie die Erscheinung von Chichén Itzá auf dem soziopolitischen Panorama der Halbinsel, zum Abschwung Cobás. Zwischen 900 und 1000 n.Chr. entschied die Führung von Cobá sich Chichén Itzá zu stellen, um zu bestimmen, welche Herrschaftsstadt ihr Vasallentum gegenüber der neuen Herrschermacht der Region anzuerkennen hat. Nach dem Verlust der Enklave Yaxuná gestand Cobá seinen Verlust ein.

Nach dem Jahr 1000 n.Chr. verlor Cobá politischen Einfluss, wenn auch der symbolische und rituelle Einfluss nicht abgenommen zu haben scheint. Dies führte dazu, dass die Stadt zwischen 1200 und 1500 noch einmal einen Aufschwung erlebte. Es wurden diverse Gebäude im Stil der Ostküste gebaut. Als die Spanier Mexiko eroberten, war Cobá vollkommen unbewohnt.

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Von Cancún ausgehend folgt man der Bundesstraße 307 Cancún-Chetumal Richtung Süden, bis man nach 128 Kilometern nach Tulum gelangt. Hier biegt man in die Abzweigung ein, wo man nach 47 Kilometern in die Ausgrabungsstätte von Cobá kommt.
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