Izapa

Der Ort an dem der Baum des Lebens steht, der in der Welt der Maya das Leben darstellt

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Izapa befindet sich 13 Kilometer von Tapachula entfernt, 4 Kilometer von Tuxtla Chico und 7 Kilometer von der Grenze nach Guatemala, in Talismán.

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In der Region Soconusco in Chiapas verbindet sich die warme Landschaft, die unter dem Meeresspiegel ihren Ursprung findet, mit der Gebirgskette der Sierra Madre, die in der Flachebene der Küste gekrönt wird. Hier gibt es ein Juwel, das in den Kaffee- und Kakaoplantagen verborgen liegt. Ein Juwel, das immer noch nicht gebührend gewürdigt wird: die archäologische Stätte Izapa.

Um das Jahr 1500 v.Chr. gegründet war Izapa ein Zentrum für zeremonielle, politische und religiöse Anlässe. Sie war an der Pazifikküste für fast tausend Jahre das wichtigste Zentrum überhaupt. Seine Wichtigkeit ließ sich einerseits von wirtschaftlichen Faktoren und andererseits davon ableiten, dass es sich hier um eine Kultstätte handelte. Einerseits begünstigte seine Lage die Migration von Anwohnern aber auch den Handel mit Jade, Kakao und Obsidian. Allerdings sind in seinen Gemäuern keine spektakulären Strukturen und keine berühmten Gemälde zu finden. Wie in anderen Fundstätten verlor auch dieser Ort bereits in der Klassik der Maya seine Bedeutung.

Izapa wurde ursprünglich von Einwohnern besucht, die dem Mixe-Zoque-Stamm angehörten. Etwa 600 v.Chr. begann sich der Ort zu entwickeln und hielt bis in die späte Vorklassik hinein seine Stellung als regionales Zentrum mit Vormachtstellung. Dies ist dem vorteilhaften Klima und dem besonders fruchtbaren Boden, sowie der hohen Luftfeuchtigkeit zu zuschreiben. Denn hier konnten die Einwohner intensive Landwirtschaft betreiben und Überschüsse produzieren.

Die Lage und Planung der Kultstätte ist von astronomischen Elementen nur so übersät. Dies ist auch der Grund dafür, dass verschiedene Archäologen davon überzeugt sind, dass Izapa eine Schlüsselrolle bei der Schaffung des mesoamerikanischen Kalenders und ganz besonders des Maya-Kalenders spielte. Selbst die Lage, die nur minimal einer perfekten Ausrichtung gen Norden hin abweicht, und ihre Ausrichtung mit dem Vulkan Tocaná, lassen folgern, dass die größten Gebäude des Ortes und die Pyramide absichtlich zur besseren Beobachtung der Himmelskörper in Richtung Sommersonnenwende der Nordhabkugel abgestimmt sind.

Die antike Stadt Izapa wurde 1935 vor Matthew Stirling und von Philip Drucker, des Smithsonian Institutes, zwischen 1947 und 1948, und ebenfalls in den Jahren 1935 und 1944 von Eulalia Guzmán untersucht.

Einige der Stelen erzählen die Geschichten von Popol Vuh.

Die Ausgrabungsstätte ist recht großräumig und dehnt sich über zwei Quadratkilometer aus. Es gibt dort ein paar Hauptgruppen von Hügeln.

Heutzutage kann man nur den Komplex F (Conjunto F) besichtigen, nördlich der Landstraße nach Talismán. Dies ist die am weitesten restaurierte Zone, welche die meisten der Stelen und Steinskulpturen einschließt. Die Gruppen A und B, die im Süden liegen, sind zwar über Wege zugänglich; der Bereich ist allerdings von Pflanzen vollkommen zugewuchert. Die Mehrheit der Stelen befinden sich in diesen Gruppen (A und B), wo die meisten Elemente aus der vorklassischen Zeit des Ortes zu finden wären.

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Izapa umfasste mehr als 160 Gebäude. Unter anderem Pyramiden und Plattformen mit bis zu 22 Metern Höhe. Heute ist die größte Pyramide der Hügel 60, welcher ungefähr 105 Quadratkilometer groß und 22 Meter hoch ist. Er befindet sich in der Gruppe H der Stätte.

Ein weiteres wichtiges Monument ist der Hügel Nummer 30A, der sich ebenfalls in der Gruppe B befindet. Es handelt sich hierbei um eine abgestufte Pyramide mit etwa 10 Metern Höhe, die mit religiösen und rituellen Elementen ausgestattet ist.

Wahrscheinlich hatte die Stätte zwei Pelota-Plätze auf den beiden freigelassenen Bereichen, aber es ist weiterhin umstritten, ob dieses rituelle Spiel ihr Zweck war, oder ob sie einem anderen dienten.

Außerdem gibt es 252 Steinmonumente, von denen die Mehrheit mit Meißelarbeiten ausgeschmückt war. 89 Stelen weisen Arbeiten mit religiösen Szenen auf.

Tatsächlich sind die Skulpturen von Izapa ihre große Besonderheit. Dies geht soweit, dass man sogar von einem völlig eigenen Stil spricht: die Kultur "izapeña", die von den Olmeken der Golfküste beeinflusst wurde, aber ganz eigene Elemente aufweist, die sich dann in anderen Regionen wiederfinden lassen: nämlich an der Küste von Chiapas und Guatemala. Die Skulpturen im Izapeña-Stil, die grundsätzlich religiösen Ursprungs sind, beschreiben mystische Szenen und Geschichten, sowie religiöse Konzepte und Weltanschauungen.

An diesem Ort sind diverse Monumente zu bewundern. Die einfachsten von ihnen sind Steinbögen, die über Säulen gelegt sind. Sie stellen eventuell die Sonne dar. Darüber hinaus sind ausschweifende Skulpturen, wie der Monolith, zu bewundern, der einen Jaguar abbildet, der einen Mann in seinem Maul hält – ihn wohl gerade am verschlingen ist.

Insgesamt sind 89 Stelen vorzufinden, von denen 38 eine bearbeitete Oberfläche aufweisen. Unter ihnen gibt es einige wunderschöne Exemplare, wie zum Beispiel die Stele 1, die die Gottheit des Wassers mit großen Lippen und einem besonders großen Kiefer darstellt, wie er Fische fängt. Diese Gesichtszüge stehen gewöhnlich in der Kunst der klassischen Epoche der Maya für Chaak, den Gott des Regens.

Die Stele 2 stellt eine Szene der Mayalegende mit Wurzeln in Popol Vuh dar, laut der zwei heldenhafte Zwillinge einen falschen Gott namens Gaucamayo besiegten. Hierbei verlor er seine geschmückten Augen, seinen Schnabel und seine Zähne. Von dieser Niederlage gekränkt starb Gaucamayo. Laut dem Popl Vuh, tötete der Sohn Gaucamayos, der Zipacna hieß, vierhundert Familienangehörige der heldenhaften Zwillinge. Daher betrogen sie das große Krokodil (wohl der Sohn des Gaucamayo) und lockten es unter den Berg Meauan, wo es versteinert wurde.

Die berühmteste Stele ist die Nummer 5, jene, die den Baum des Lebens abbildet. Sie stellt ein göttliches Wesen dar, dass das Universum und in ihm die Beziehung von Feuer, Wasser und Erde schafft. Sie kann im archäologischen Museum von Soconusco besichtigt werden.

Ratschläge...

Kleidung

Tragen Sie bequemes Schuhwerk (vorzugsweise Sportschuhe), lange Hosen (vorzugsweise aus Baumwolle), langärmeliges Hemd, Kopftuch oder Hut. Denken Sie daran, dass sie sich im Regenwald befinden und führen Sie Mückenspray mit sich.

Wetter

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Denken Sie daran, dass es von äußerster Wichtigkeit ist, den Ort zu respektieren und somit sauber zu halten, und in dem Zustand zu hinterlassen, in dem Sie ihn gerne vorfinden würden.

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Von der Hauptstadt des Bundestattes, Tuxtla Gutiérrez, aus sind es 40 Flugminuten nach Tapachula. A...

Von der Hauptstadt des Bundestattes, Tuxtla Gutiérrez, aus sind es 40 Flugminuten nach Tapachula. Auf Straßen muss man hingegen 420 Kilometer zurücklegen, was 5 einhalb Stunden dauert. Von der Stadt Tapachula, welche der nächst an Izapa gelegene Ort ist, ist die Entfernung nur noch 13 Kilometer bis zum Ziel. Hier fehlen nur noch 10 Minuten bis zur Ankunft.
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