Edzná

Integrierung des Puuc-, Petén- und Chenes-Stils in der Hauptstadt der Itzáes

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Edzná befindet sich 55 Kilometer östlich von der Stadt Campeche. Gemeinde von Campeche. Campeche

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Montag bis Freitag von 8:00 bis 17:00 Uhr

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46 pesos

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Der Name Edzná bedeutet „Haus der Itzáes“ und ist der Abstammung der Itzá mit Chontal-Vorfahren zuzuschreiben. Itzá ist ein patronymischer Maya, welcher auf verschiedene indigene Gruppen der Putunen oder Chontalen, welche aus dem Südwesten von Campeche stammen, Einfluss genommen hat. Es wurden auch andere Übersetzungen vorgeschlagen: „Haus des Eco“ oder „Haus der Gesten“, was auf die Stuckmaskarone anspielt, welche das Zackengesims des höchsten Gebäudes der Zone verzierte. Es scheint so, als hätte sie Stadt zu ihrer Blütezeit bis zu 25 000 Einwohner auf einem Gebiet von 25 Quadratkilometern gezählt. Die Stadt besteht aus diversen Gebäuden, die zu religiösen, verwaltungstechnischen und zu Wohnzwecken errichtet wurden. Diese wurden in drei verschiedenen Maya-Stilistiken ausgearbeitet: dem Puuc, Petén und Chenes Stil.

Der Reisende durchschreitet die Ausgrabungsstätte von Edzná im Süden von Campeche und könnte denken, dass einige Stätte wie unbewegliche Objekte in der Zeit stehen geblieben sind. In Zeiten wie der unseren, die von der Gegenwart dominiert werden, sind Spaziergänge wie diese vielleicht nützlich für unser Wohl – Spaziergänge, die uns helfen, die Zeit zu bewohnen, die Zeit zu leben, sie zu bewegen, in ihrem Inneren zu wandeln.

Diese gegen 400 v.Chr. gegründete Stadt erlebte ihren Höhepunkt in der späten Klassik. Vom Jahr 1000 an verfiel die Stadt der Dekadenz und wurde schließlich 1450 gänzlich verlassen.

Der Chef der damaligen Partei von Campeche teilte 1906 den Fund dieser Ruinenstätte mit. Allerdings wurde der Name Edzná erst 1927 von Nazario Quintana Bello, dem Inspektor für Monumente der mexikanischen Regierung SEP, verwendet.

Die umfangreichsten Restaurierungen wurden in Ednzá zwischen 1970 und 1976 von der INAH gesponsert und von Román Piña Chan durchgeführt. Die letzten Arbeiten (1994-1997) wurden von Antonio Benavides geleitet und von guatemaltekischen Tagelöhnern und Maurern, die in dem Flüchtlingscamp Quetzal-Edzná wohnten, durchgeführt. Die Europäische Union finanzierte das Projekt.

Die Fundstätte verbirgt sich am Ende eine Tals, welches sich zur Regenzeit zu überschwemmen pflegte. Um dem Problem Abhilfe zu leisten, wurde ein komplexes und ausgedehntes Kanalnetz angelegt, welches vom Zentrum der Siedlung ausging und sich sternförmig durch die Nachbarschaft ausdehnte, und sich letztlich in eine Lagune ergoss. Hier wurde mittels einer Mauer ein Staudamm errichtet.

Die Kanäle dienten dem Transport von Waren und Personen. Selbstverständlich erfüllten sie auch Verteidigungszwecke. Auf diese Weise konnte das Gebiet landwirtschaftlich besser und intensiver genutzt werden als anderer Orts. Dies erklärt die Wichtigkeit, die diese in der Region errang.

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Die wichtigsten Gebäude befanden sich auf dem Hauptplatz, den man von zwei Sacbés (Maya-Straßen) aus erreichen konnte.

Das Große Haus (Casa Grande), das an dem Ort selbst Nohochná genannt wird, ist eine Struktur, die für organisatorische Aufgaben bestimmt war. Man konnte das Gebäude aber auch als Tribüne für Veranstaltungen auf dem Hauptplatz und in der Großen Akropolis verwenden.

Der Südtempel wurde zwischen 600 und 900 n.Chr. errichtet und besteht aus 5 Körpern mit freistehenden Elementen.

Der Pelota-Platz (Juego de Pelota) ist insofern besonders, als dass in seinem oberen Teil einige Zimmer untergebracht sind, die möglicherweise dafür verwendet wurden, dort Abbilder von Gottheiten, die mit dem Spiel in Verbindung stehen, oder auch die Ausrüstung für das Spiel unterzubringen.

Das berühmteste Gebäude Templo de los Mascarones (Tempel der Maskaronen), der wegen der ihn verzierenden Stuckmaskaronen so genannt wird, ist dem Sonnengott geweiht. Dieser wird mit anthropomorphen Charakteristiken und der Elite eigenen ästhetischen Attribute dargestellt, wie zum Beispiel Schielen, Verstümmelung der Zähne, Nasenringe, Ohrringe und großem zoomorphischen Kopfschmuck.

Nahegelegen steht die Kleine Akropolis (Pequeña Acrópolis) auf einem Fundament aus dem Jahr 200 v.Chr. Auf ihm stehen vier Gebäude, die einen Innenhof bilden. Einige der ältesten Elemente von Edzná kommen von diesem Ort: ein großes Stück Maskeron aus der Hochfrühklassik, drei Stelen aus dem achten Baktún (zwischen den Jahren 41 und 435 n.Chr.) und Keramiken, die auf die Jahre 400 bis 250 v.Chr. zurück gehen

Ihrerseits ist die Große Akropolis (Gran Acrópolis) quadratisch angelegt. Auf ihr fallen einige Monumentalstrukturen besonders auf: das Gebäude der fünf Stufen (Edificio de los Cinco Pisos), eine Pyramide, die fünf Körper mit diversen Zimmern hat und ein Heiligtum in Form eines Kreuzes aufweist, dessen Dach mit Zinnen abgeschlossen ist, welche zu ihrer Zeit mit Stuckfiguren ausgeschmückt waren.

Achthundert Meter nordwestlich dieses Gebäudes befindet sich eines des größten Strukturen von Edzná, welche mit dem extravaganten Namen “Die alte Magierin” (La vieja Hechicera) bedacht ist.

Der Patio Puuc (der Hof der Puuc) und der Templo del Norte (Nordtempel) sind auch besonders zu erwähnen. Er weist eine breite Treppe auf, dessen zentrale Achse sich in zwei breiten Fluren fortsetzt, welche abgedeckt und mit Planken, die mit kleinen Trommeln verziert ausgekleidet wurden. Gegenüber diesem Tempel befindet sich ein Sockel in Form eines C, welcher auf die letzte Besiedlungszeit von Edzná zurückgeht: 1200-1400 n.Chr.

Die zwanzig monumentalen Gebäude, die uns von der Konzentration der politischen, wirtschaftlichen und religiösen Macht aus der präkolumbischen Zeit berichten, besonders in der Zeitspanne von 600 bis 1200 n.Chr., sind wohl das relevanteste Erbe Edznás. Diese war eine regionale Hauptstadt, in der ihre Einwohner ein einfallsreiches Kanalsystem schufen, welches sich über sechs Kilometer Länge erstreckte, das an Becken angeschlossen war, in dem Wasser gesammelt, gespeichert und wieder verteilt werden konnte. Darüber hinaus bauten sie Kopfsteinpflasterstraßen, die die wichtigsten architektonischen Komplexe miteinander verbanden.

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Tragen Sie bequemes Schuhwerk (vorzugsweise Sportschuhe), lange Hosen (vorzugsweise aus Baumwolle), langärmeliges Hemd, Kopftuch oder Hut. Denken Sie daran, dass sie sich im Regenwald befinden, und führen Sie Mückenspray mit sich.

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Edzná befindet sich 55 Kilometer südöstlich der Stadt Campeche. Nach 45 Kilometern gelangt man über...

Edzná befindet sich 55 Kilometer südöstlich der Stadt Campeche. Nach 45 Kilometern gelangt man über die Bundesstraße 180 zu einer Kreuzung mit der Landstraße 261, die zur Ausgrabungsstätte führt. Eine Alternative ist die Landstraße, die nach 48 Kilometern durch den Ort Chiná Pocyaxum und Nohacal führt und ebenfalls von Campeche ausgeht.
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