Isla de Jaina

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Die kleinen Figuren von Jaina

Jaina ist eine Insel, die sich in der Nordküste von Campeche befindet. Diese Kultstätte könnte sich einst "Hanal" genannt haben – "ha" oder "ja" bedeutet Wasser und "na" bedeutet Haus. So ergibt sich die Übersetzung "Haus im Wasser".

Seine glorreichste Zeit erlebte der Ort in der Hochklassik und Spätklassik und es scheint bewiesen, dass seine Spezialisierung der Fischfang war.

Die Besonderheit an Jaina, einer der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Stätte, sind die kleinen Tonfiguren, die den Verstorbenen mit ins Grab gelegt wurden, um sie auf ihrer Reise ins Jenseits zu begleiten. Klein aber sehr detailliert ausgearbeitet lässt uns ihr Realismus einen Einblick in die Garderobe, die Gesichtszüge und die Symbole der Gesellschaft erhaschen.

Einige Forscher haben diese Figuren untersucht und klassifiziert. Beispielsweise hat Miller (1975), welcher 300 dieser Figuren begutachtete, diese Objekte in drei Typen unterteilt: zuerst nach Gesten oder Gesichtsausdrücken, als zweites nach ihrer Kleidung, und letztens gruppierte er Figuren, die wie aus einer langstieligen Blume zu kommen scheinen.

Anreise

Man verlässt San Francisco de Campeche gen Norden über die Bundesstraße 180. Nach 50 Kilometern stößt man auf den Ort Pomuch, wo man in die Landstraße 15 nach links einbiegt und somit die Landstraße nach Isla de Jaina befährt. Nach 40 Kilometern Richtung westen und dem Durchqueren eines Naturschutzgebietes gelangt man zur Isla de Jaina.

Galerie

Karte und adresse

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Die Isla de Jaina befindet sich in der Gemeinde Hecelchakán